Regelmäßige Wartung

Regelmäßige Wartungen sind wichtig. Das mussten wir vor ein paar Tagen feststellen, als unsere Heizung an einem schönen Sonntag bei winterlichen Temperaturen ausgefallen war.

Glücklicherweise bietet unser Installateur für solche Fälle einen Notdienst und der freundliche Mitarbeiter konnte den Fehler rasch beheben: Im Laufe der Zeit hatten sich so viele Ablagerungen gebildet, dass ein Abfluss hoffnungslos verstopft war. Bei regelmäßiger Wartung wären diese Ablagerungen rechtzeitig beseitigt worden und wir hätten uns die zusätzliche Ausgabe für den Notdienst erspart.

Aber wie ist das eigentlich bei Ihrer Website? Schließlich gibt es hier keine Verschleißteile und „Ablagerungen“ bilden sich auch nicht? Ist bei einer mit WordPress erstellten Website überhaupt eine regelmäßige Wartung notwendig?

Natürlich bildet sich bei einem Webserver keine „Schlacke“, problematisch sind aber Programmierfehler, die bei der Komplexität moderner Web-Anwendungen nicht ausbleiben. So besteht WordPress im Frühjahr 2015 aus rund 400.000 Zeilen Programm-Code. Ein Tippfehler reicht da, um Probleme zu verursachen. Unter Umständen führen aber solche Programmierfehler sogar zu Sicherheitslücken, über die Angreifer Schad-Software auf Ihrem Webserver installieren können. Nur wer seine Software immer auf dem neuesten Stand hält, hat eine sichere Website.

Regelmäßig Aktualisierungen dienen der Sicherheit Ihrer Website.

Viele Webseiten-Betreiber versäumen aus Bequemlichkeit, Zeitmangel oder wegen mangelnder Kenntnis, die eingesetzte Software immer auf dem neuesten Stand zu halten. Sicherheitslücken sprechen sich aber schnell herum und werden gerade bei einer so beliebten und häufig eingesetzten Software wie WordPress gerne von Angreifern genutzt, um auf dem Webserver Schad-Software zu installieren. Diese schadet dann nicht nur Ihrem Ansehen, sondern kann sogar für Ihre Webseiten-Besucher zu einer Gefahr werden.

Seit Oktober 2013 verfügt WordPress deshalb über eine automatische Aktualisierung. Dabei wird nicht nur regelmäßig geprüft, ob die Software noch aktuell ist, sondern bei Bedarf auch die neueste Version heruntergeladen und der Installationsprozess überwacht.

In der Regel funktioniert diese automatische Aktualisierung erstaunlich zuverlässig. Aber es gibt natürlich auch Fälle, in denen sich die neue Version z.B. wegen besonderen Einstellungen an Ihrem Webserver nicht wie erwartet installieren lässt. Sie erhalten dann als Betreiber der Website einen Hinweis per E-Mail. Überprüfung und manuelle Aktualisierung sollte man dann aber doch eher jemandem überlassen, der sich häufiger damit beschäftigt.

Plugins und Themes sollten nicht automatisch aktualisiert werden, weil ggf. zusätzliche Einstellungen notwendig sind.

Etwas komplizierter wird es bei individuellen Gestaltungsvorlagen (Themes) und Programmerweiterungen (Plugins), die nicht nur viele Einstellungsoptionen haben, sondern sich unter Umständen auch noch gegenseitig in ihrer Funktion beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall funktioniert nach der Aktualisierung eines Plugins nichts mehr und im Web-Browser wird statt der Website nur noch eine leere Seite angezeigt.

Deshalb werden Sie auch von WordPress vor jeder Aktualisierung darauf hingewiesen, vor Aktualisierungen eine komplette Datensicherung anzulegen, auf die man bei Bedarf zurückgreifen kann. Um Ausfallzeiten möglichst gering zu halten, sollte man außerdem Aktualisierungen zuerst in einer Testumgebung ausprobieren.

Am Ende aller Arbeiten wird geprüft, ob die Website funktioniert. dazu gehört auch die Prüfung der Links zu externen Webseiten, bei denen sich zwischenzeitlich die Webadressen geändert haben könnte. Schließlich will man den Besuchern seiner Website unangenehme Überraschungen ersparen.

Sie sehen, es gibt einiges zu tun, wenn man seine Website regelmäßig pflegen (und damit böse Überraschungen vermeiden) möchte:

  • Regelmäßige Prüfung, ob Aktualisierungen angeboten werden
  • Aktuelles Backup von Datenbank, Plugins, Themes und Mediendateien (Uploads)
  • Test der aktuellen Theme- und Plugin-Versionen in einer Testumgebung
  • Aktualisierung von WordPress, Theme(s) und Plugins auf dem Webserver
  • Prüfung auf korrekte Funktion
  • Prüfung vorhandener Links (sind externe Webadressen noch erreichbar?)

Meinen Kunden biete ich hierzu einen kostengünstigen Service-Vertrag, der pauschal die oben genannten Aufgaben abdeckt. Dabei prüfe ich Ihre Website in einem zweiwöchigen Rhythmus, bzw. sobald in der WordPress-Community Sicherheitslücken bekannt werden, die Ihre Website betreffen könnten.